Taiwan Tag 3

Eigentlich hatte ich ja gestern gesagt es wird besser, aber naja…..
Heute hieß es 152 km mit einem Berg der ersten Kategorie zu bewältigen. Der Berg hatte aber „nur“ 385 Höhenmeter und war nicht besonders steil oder lang. Schon den ganzen Morgen über herrschte viel Wind über der Südchinesischen Insel und das sollte man auch merken. Wir hatten den Streckenplan genau studiert und wussten wann uns was erwartet. Dementsprechend fanden wir uns auf der ersten Windkante auch alle in der ersten, ca. 30 Mann starken Gruppe wieder. Jedoch wurde das Tempo wieder rausgenommen und bis zum Berg war das Feld wieder auf volle Stärke zusammengelaufen. In den Berg rein fühlte ich mich noch gut. An einer kleineren Rampe schaltete ich aufs kleine Kettenblatt und kurz darauf, als es wieder flacher wurde, wollte ich zurück aufs Große. Doch es klappte nicht. Ich schaute nach unten und sah das keine Kurbel außergewöhnlich weit außen stand. Als ich mit dem Fuß von rechts dagegen stoß rutschte sie zurück und links raus. Der Linke Kurbelarm hatte sich gelöst und drohte abzufallen. So musste ich das Rad wechseln. Leider dauerte der Wechsel sehr lange, da die zur Verfügung gestellten Radträger eher etwas für Oma und Opa sind, die mit ihren Hollandrädern in eben dieses Land fahren. Er musste aufgeschlossen und dreimal entriegelt werden usw.. …….
So verpasste ich dann die Entscheidung am Berg bei der ca 30 Fahrer dem Feld entflohen. Jan Dieteren war zum Glück in dieser Gruppe, Nils Politt verpasste sie um 10 Meter. So war das Rennen entschieden. Einige Teams versuchten noch die Lücke zu schließen, doch auch sie gaben auf den Schlussrunden auf der Landebahn des Militärflughafens, bei stürmigen Seitenwind, auf. Im Sprint der Spitzengruppe zeigte Jan sein können und wurde grandioser Zweiter!!!! Im Feld zeigte Nils auf den letzten 3 km nochmal seine Zeitfahrqualitäten, fuhr alleine davon, und kam mit 20 Sekunden Vorsprung vor dem Feld an. Ich hatte noch einen Platten, kam aber nach einer kleinen Verfolgungsfahrt doch noch mit dem Feld ins Ziel.

Morgens wird es dann hoffentlich wirklich besser. Es steht nach 14 km ein Berg der zweiten Kategorie an und das Finale hat es mit 10% über 900 Meter wirklich in sich!!

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About Gebauer, Tim

Radsport aus Dortmund

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